Wöchentliche Infos

Infotext im Mitteilungsblatt

Wir veröffentlichen allwöchentlich im amtlichen Mitteilungsblatt Dettingen-Wallhausen sowie im kath. Pfarrblatt Dettingen-Dingelsdorf-Litzelstetten einen solchen Infotext. Hier finden Sie die Texte der Weltladen-Infos der letzten Jahre. 
An dieser Stelle können Sie die Texte sogar einige Tage vor Erscheinen der Print-Version lesen. Oder Sie abonnieren unsere Infos HIER als wöchentlichen Newsletter.

 

Heute wollen wir mit Ihnen über Polyethylenterephthalat sprechen. Wie, das kennen Sie nicht? Bestimmt hatten Sie schon mal eine Flasche aus dem Material in der Hand, die Abkürzung lautet PET. In unserem Schaufenster präsentieren wir aktuell Taschen und Rücksäcke aus recycelten PET-Flaschen. Die wichtigsten Rohstoffe dafür werden in Indien gesammelt und vom Fairhandelspartner MKS in Kolkata zu attraktiven Gepäckstücken verarbeitet. Bisher hatte sich das Sozialunternehmen auf traditionelles indisches Handwerk spezialisiert, nun kommen neue Materialien hinzu. MKS bietet Vorfinanzierung, Bonuszahlungen und Fortbildungen und setzt sich gegen Diskriminierungen wegen Geschlecht, Religion und Kaste sowie gegen Kinderarbeit ein. Flaschenpfand gibt es in Indien nicht, das Müllmanagement ist ausbaufähig. Bisher wird nur ein kleiner Anteil des Plastikabfalls recycelt, an Nachschub mangelt es also nicht. Etwa 35 PET-Flaschen ergeben übrigens einen Meter Stoff.

Die angekündigte Lieferung frischer Mangos verzögert sich, die Früchte aus Burkina Faso erwarten wir nun in der Zeit zwischen 22. und 26. April.

Letzte Woche hatten wir unsere neue Kokosmilch aus Sri Lanka vorgestellt, heute bleiben wir in der Küche, wechseln aber nach Afrika. Woher der Name Chakalaka stammt, ist ungewiss, das Wort könnte aus einer Bantusprache kommen oder ein Kunstwort sein. Ebenso gibt es unterschiedliche Versionen, woher das Gericht stammt, es wird Bergarbeitern in Südafrika zugeschrieben, andere Spuren führen zu traditionellen Stammesküchen in Botswana. Relativ sicher ist nur, dass die afrikanische Gewürzmischung jetzt auch im Weltladen erhältlich ist. Die pikant-scharfe Mischung eignet sich zum Grillen, Dippen und Würzen. Sämtliche Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, sie werden von verschiedenen Fairhandelspartnern angebaut. Attraktiv verpackt in einer wiederverwendbaren Pappdose mit Korkdeckel bieten sich die Gewürze auch als kleines Mitbringsel an.

Seit vielen Jahren hat Kokosmilch einen festen Platz in unserem Sortiment. Wir mussten nun einen neuen Lieferanten suchen, da die bisherige Marke nicht mehr angeboten wird. Und wir sind fündig geworden! Die neue Bio-Kokosmilch kommt aus dem Kokosnussdreieck im Süden Sri Lankas. Die Kokosnüsse werden in kleinbäuerlicher Landwirtschaft nachhaltig angebaut. Geerntet wird per Hand, dabei kommen keine Affen zum Einsatz, wie das in der konventionellen Produktion oftmals der Fall ist - und selbstverständlich auch keine Kinderarbeit. Nur reife und hochwertige Kokosnüsse werden weiterverarbeitet, in einem aufwändigen Pressverfahren entsteht eine cremige Kokosmilch. Die Gruppe erhält eine Fairhandelsprämie, die für die Finanzierung von Schulen, medizinische Versorgung, Schulungen und Infrastrukturprojekte eingesetzt wird. Für große Kokos-Fans, Vorratskocher und Müllvermeider gibt’s die neue Kokosmilch auch mit einem Liter Inhalt. Vielleicht haben Sie die Kokosmilch sogar schon probiert, sie kam beim Fastenessen zum Einsatz; unser Team jedenfalls ist begeistert. Das soll für uns nicht unbedingt ein Auswahlkriterium sein, trotzdem haben wir zum Schluss noch eine gute Nachricht für Sparfüchse: die neue Kokosmilch ist sogar etwas preiswerter.

Ganz im Dienste der Kundschaft hat sich unser Team hinreißen lassen, neue Schokoriegel zu verkosten, zusammengerechnet knapp anderthalb Kilo. Mit großem Abstand hat ein Riegel aus Vollmilchschokolade mit zarter Milchcreme-Füllung und knusprigem Karamell-Crunch gewonnen. Unseren Favoriten finden Sie ab sofort im Weltladen.

Über Ihren Einkauf im Weltladen freuen wir uns sehr! Sie treffen damit eine gute Entscheidung für einen nachhaltigen Konsum. Besonders freuen wir uns, wenn Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen und somit auch den Einkaufsweg nachhaltig und klimaschonend gestalten. Wir sind dankbar, dass auf Initiative unseres Weltladens im Pfarrgarten Fahrradbügel installiert wurden, so dass Ihr Zweirad während des Einkaufs ein sicheres Plätzchen hat. Wir hoffen, dass Sie die Zeit im Weltladen jetzt noch entspannter genießen können, es gibt viele tolle Produkte zu entdecken! Vielleicht verlängert sich auch die Fairweildauer bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Schokoriegel?

Mitte April erwarten wir frische Mangos aus Burkina Faso. Sie möchten eine ganze Kisten mit 9 bis 11 Früchten? Bis 31. März nehmen wir Vorbestellungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

Über das erfolgreiche Fastenessen am letzten Sonntag haben wir uns sehr gefreut! Als Erlös konnten wir 495 Euro für die Arbeit von Misereor weiterleiten. Vielen Dank an alle Gäste, Köchinnen, Helferinnen und Helfer!

Bei Redaktionsschluss waren im Weltladen noch Osterleckereien von Schokohasen über Paranuss-Ostereier bis zu Osterschokoladen vorrätig, darunter Zotter-Schokoladen wie die weiße „Für süße Hasen“, die vegane „Osterschoki“ oder die Milchschokolade „Süße Ostern“ mit Amarenakirschcreme. Es soll besser nichts Süßes sein? Dann empfehlen wir hübsche Osteranhänger aus hochwertigem Filz. Sie werden in Nepal von Hand gefertigt. Die Werkstatt bezahlt nicht nur einen fairen Lohn, sondern setzt auch auf hohe Sozialstandards und geregelte Arbeitszeiten. Die Beschäftigen sind überwiegend Frauen, die hier ein eigenes Einkommen erwirtschaften können.

Vom 4. bis zum 7. April findet in Stuttgart die Messe Fair Handeln statt, zusammen mit weiteren Frühjahrsmessen. Solange der Vorrat reicht erhalten Sie im Weltladen Vorteilscoupons für einen verbilligten Eintritt.

Seit 1959 gestaltet das Hilfswerk Misereor jährlich eine Fastenaktion zur Unterstützung benachteiligter Menschen im globalen Süden. Das Leitwort 2024 lautet „Interessiert mich die Bohne“. Die Bohne ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel Kolumbiens. Das Sprichwort „Nicht die Bohne“ rührt daher, dass eine einzelne Bohne kaum von Belang ist. Schließlich braucht es viele Bohnen, um ein Gericht zu kochen. Misereor hingegen geht es um die einzelne Bohne, um jeden einzelnen Menschen. Das Projekt will die Bevölkerung Kolumbiens stärken, Ernährungssouveränität ermöglichen und die Lebensbedingungen kleinbäuerlicher Familien durch alternative Anbaumethoden verbessern. Wir haben uns allerdings gegen Bohnen entschieden und bewirten Sie am Sonntag 17. März um 12 Uhr im Pfarrheim mit einfachen aber leckeren Reisgerichten. Der Erlös des Fastenessens ist für Misereor bestimmt. Die Bücherei erwartet Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Abenteuergeschichten in der Bücherei und bietet einen Bücherflohmarkt an. Die Ministranten backen frische Waffeln.

Die neue Ausgabe der Südzeit liegt gratis für Sie im Weltladen bereit, Schwerpunkte sind diesmal die Themen Rohstoffe und kritische Metalle.

Seit seiner Gründung setzt sich der Faire Handel für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. So schafft er wichtige Impulse für eine positive Entwicklung von Familien und Gemeinschaften. Noch immer haben Frauen und Männer nicht die gleichen Chancen, ihre Potentiale zu entfalten. Darauf macht der internationale Frauentag aufmerksam. Weltweit, auch in Deutschland, haben Frauen schlechtere Bildungschancen, erzielen für gleiche Tätigkeiten geringere Einkommen und haben weniger Zugang zu Produktionsmitteln wie Land oder Krediten. Wir möchten einen kleinen Beitrag leisten und mit einer Rabattaktion auf die Lohnlücke aufmerksam machen. Am internationalen Frauentag am Freitag 8. März gewähren wir allen Kundinnen einen Rabatt von 15 Prozent auf alle Artikel!

Am Sonntag 17. März laden wir Sie um 12 Uhr zum Fastenessen ins Pfarrheim ein. Das Weltladen-Team bewirtet mit einfachen aber leckeren Reisgerichten, die Bücherei erwartet Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Abenteuergeschichten in der Bücherei und bietet einen Bücherflohmarkt an. Die Ministranten backen frische Waffeln. Der Erlös des Fastenessens ist für Misereor bestimmt.